Ich bin gestresst

Ja, ich bin gestresst. Manch einer würde fragen warum. Ja warum? Weil ich mir Stress mache.

Wir wollten heute einen „Faulenzertag“ machen. Wir haben lange geschlafen, spät gefrühstückt. Dann sind wir mit dem Hund spazieren gegangen. Bevor meine Frau zur Arbeit ging, hat sie aber noch die Wohnung gesaugt, ich habe andere Arbeiten erledigt. Dann musste das Auto gereingt werden. Am PC von einem Freund habe ich gearbeitet. Nach fast einer Stunde Bauerei und Misserfolg, habe ich es sein lassen. es stresst mich zu sehr.

Ich bin gereizt und pflaume meine Tochter an. Dabei will sie mir nur helfen! Sie wollte mir Arbeit abnehmen. Gott sei Dank habe ich jetzt ein paar Tage Urlaub. Ich muss wieder mehr Struktur in meinen Tag bringen und mich auch daran halten!

Ich arbeite heute an Unterlagen für die Homepage. Die Zeit aufzuarbeiten bringt immer wieder Erstaunen über die Krankheit an den Tag. Mein Blickwinkel auf mich hat sich sehr geändert in den letzten Jahren. Ich musste und durfte viel lernen.

Ich schaue noch mal die Doku: „Depression -Eine Krankheit erobert die Welt!“ Sie ist wieder sehr interessant! Wir müssen uns das Recht auf Traurigkeit und Müdigkeit wieder erkämpfen. Was für eine Aussage! Und sie macht vieles deutlich!

Urlaub

Endlich Urlaub! Das wurde Zeit. Energie tanken ist angesagt. Ich merke, dass ich im Stresslevel hoch bin. Ich schlafe noch nicht wieder so gut, mein Essverhalten lässt zu wünschen übrig. Ich nasche zu viel.

Heute Abend bin ich allein. Unsere Tochter ist noch bei einer Freundin, meine Frau hat Spätschicht. „Avatar“ steht auf dem Programm. Der Film ist immer wieder cool.

Der Antrieb fehlt noch etwas. Wir haben zwar einiges geschafft heute, es hätte aber mehr sein können. Morgen ist entspannen angesagt. Wir wollen einen Faulenzertag einlegen. Spazieren gehen. Ich hoffe, ich schaffe es zu lesen.

Nächste Woche steht einiges an. Ich will alles raus suchen, was verkauft werden soll. Gedanken über den Preis stehen an. Nächsten Sonntag ist in Liepe Trödelmarkt. Vielleicht kann ich da schon einiges verkaufen.

So und jetzt entspannen. 🙂

Den PC zerschossen

🙁 Sicher habe ich nicht auf meinen PC geschossen aber ich habe das erste Mal in über 20 Jahren Bastelei am PC einen Computer so beschädigt, dass er irreparabel ist. Ein BIOS Update schlug fehl. Also ist jetzt die Frage, was tun? Der PC ist nicht der einzige im Haus aber ein wichtiger! Über ihn erfolgt die Datensicherung und Speicherung. Mit ihm kann man auch mal spielen, wenn man will. Es ist um so ärgerlicher, da es mir wie ein Anfängerfehler erscheint. Und doch, was hätte ich tun können? Eigentlich hätte es nicht schief gehen können.

Hätte, hätte, Fahrradkette.

Abhaken und nach vorn schauen. Ich kann es nicht mehr ändern, es sollte mich also auch nicht belasten. Jetzt muss ich zusehen, finanzielle Mittel für eine Alternative zu suchen. Ein „Neuaufbau“ kostet. Mainboard, Prozessor und Arbeitspeicher müssen neu. Alles andere ist nur Flickschusterei.

Anders herum hatte ich vorher noch nie solange einen Rechner. Er war fast 10 Jahre alt!

Erstaunlich, wie wenig mich das wirklich belastet.

Leschs Kosmos

Ich war skeptisch.  ZDF: „Leschs Kosmos: Burnout- Epedemie oder Hysterie?“ Ein Physiker, der Psychologe sein will? Normalerweise erklärt er ja, warum was nicht geht. Aber die Reportage ist gut! Gut erklärt, objektiv. Hat mir wirklich gut gefallen! Auch wenn man in 28 Minuten nicht alles erklären kann.

Man kann die Reportage in der ZDF Mediathek aufrufen. Ich kann sie empfehlen.

Lesen bildet und entspannt

Wie immer hilft mir Lesen herunter zu kommen. Die Woche fängt nicht gut an, ich musste mich krank melden. Mein Kollege quält sich mit Fieber und Schmerzen zur Arbeit. Gleich kommt das schlechte Gewissen. Und eigentlich darf es das nicht! Die Warnzeichen wurden immer deutlicher. Die Batterien immer leerer. Die Frage ist: bin ich krank oder schon wieder erschöpft.

Wie auch immer: Ich nutze den heutigen Tag, das zu machen, was ich schon lange machen wollte. Ich habe mir einen Plan für die Woche erstellt. Ich mache Pausen und lese.

Lesen bildet und entspannt. Burnout 6.0 ist ein sehr interessantes Buch. Betroffene erzählen ihre Geschichte in und aus dem Burnout mit allen Höhen und Tiefen. In ihrer eigenen Schreibweise. Teilweise sehr unterschiedlich, teilweise leicht zu lesen, teilweise schwerer zu lesen. Insgesamt gelungen. Hier kann man sich als Betroffener mal belesen. Das hilft.

Unabhängig vom Lesen, wer den Verdacht hat, dass er auf den Weg in den Burnout ist, muss sich professionelle Hilfe holen!

Spaziergang und Stressbewältigung

Heute haben wir mal lange geschlafen. Erst um 10:30 Uhr aufgestanden. Das tat gut, der Schlaf war erholsam. In Ruhe lecker gefrühstückt und dann mit dem Hund mal wieder einen längeren Spaiziergang. Die Kamera war mal wieder dabei. Hunde in Bewegung sehen als Momentanaufnahme gar nicht so schlecht aus!

 

Der Körper streikt

Der Tag läuft nicht so, wie er soll.

Ich wollte Holz für den Kamin bereiten. Beim Sägen fängt es an zu regnen. Also nur noch das bereits Gesägte gehackt und alles wieder weg geräumt. Nun ja, ist halt nicht Sommer! 🙂

Am Nachmittag stand Sport an. Nur leider will meine Schulter gar nicht. Sie hat das Hanteltraining vereitelt. Aufs Fahrrad komme ich nicht, dazu fehlt die Lust. Ich überlege, ob hier ein Zusammenhang besteht. Ich muss aus der Spirale.

Für nächste Woche ist dringend mal wieder Planung notwendig. Die Arbeitswoche ist ausgebucht. Die Planung nimmt den Stress.

Nachher geht es zum Geburtstag. Das Geschenk ist gebastelt. Ich freue mich darauf.

Wochenende

Der Freitag ist geschafft. Entspannen steht dringend auf dem Plan. Sport muss sein. Die Batterien sind bedenklich leer.

Morgen geht es zum Geburtstag. Der Nachbar wird 60. Erstaunlich. Früher war das 60 jährige Geburtstagskind ein Verwandter oder Freund der Eltern. Heute ist das der eigene Freund. Ich glaube, ich werde alt. 😉

Bücher

Ich lese wieder. Lesen hat mir schon bei der ersten Reha geholfen. Es lässt den Alttagsstress verschwinden, man versinkt im Buch. Manchmal ist es „Harry Potter“, manchmal ist es „Jerry Cotton“ oder „Sherlock Holmes“. Mein Geschmack, was Bücher betrifft ist recht unterschiedlich.

Das aktuelle Buch: „Burnout 6.0“. Ich habe dieses Buch gefunden, als ich mal nach Burnout suchte. Das Coole daran. Es sind die Geschichten von Betroffenen, die hier selbst erzählen. Ich werde dazu noch eine Rezension verfassen. Dieses wird hier auf der Homepage nachzulesen sein.

Mich entspannt lesen auf jeden Fall. Man muss nur konsequenter Weise den Fernseher ausschalten. Und das fällt mir als Fernseheule schwer. 🙂 Ich bin zufrieden, dass ich es getan habe. Es war wieder eine angenehme Erfahrung.