Unterschiedliche Reaktionen

Anfang des Jahres starb eine gute Bekannte aus unserem Dorf, sie war gerade einmal 50 Jahre alt und die Mutter einer Freundin unserer Tochter. Während viele Bekannte heftig auf den Tod reagierten, kam ich mit der Situation ganz gut zurecht.

Gestern Nacht starb unsere Nachbarin mit über 60 Jahren. Ihr Tod hat mich heftig getroffen. Er hat mich ganz schön aus der Bahn geworfen. Sollte nicht eigentlich der Tod einer jüngeren Frau, deren kinder sie als Mutter noch brauchen betroffener machen, als der einer Frau, deren Kinder erwachsen und aus dem Haus sind, die ihr Leben schon länger geniessen konnte?

Und doch ist sie die Nachbarin, die immer freundlich gegrüßt hat, sich freute über ein Gespräch am Gartenzaun. Und nun wird so etwas nicht mehr stattfinden.

Der Zeitpunkt ist sowieso immer ungünstig aber jetzt? Ihr Mann hat gerade eine schwere Krankheit überwunden, war zufrieden, dass er wieder gesund ist (er der zuvor nie krank war) und nun trifft ihn so ein Schicksalsschlag.

Beachte ich mich?

Zur Zeit ist wieder viel Stress. Mein Kollege ist für ein halbes Jahr (mindestens) nicht hier. Ich muss also alles allein machen. Natürlich bin ich in meiner Planung sehr frei, ich könnte alles ganz entspannt angehen aber das wäre wohl nicht ich. Also habe ich das erste Quartal ganz normal geplant. Da ich aber alle Seminar nun allein durchführe, muss ich mehr machen. Dazu kommt, dass für mich manche Seminare Neuland sind. ich muss mich also erst selbst bilden, den Seminarplan erstellen und dann das Seminar durchführen. Das bedeutet schon wieder Stress. Ich merke es an meinem Essverhalten. 🙁

Nun habe ich wieder angefangen, Sport zu machen. Die jetzige Woche lässt mir dazu aber keine Zeit. Wenigstens schaffe ich es, trotz der Nachtschichten meienr Frau, zeitig in sBett zu kommen, die Schlafdauer ist annehmbar, das hilft.

Ab nächste Woche ist wieder ruhiger. Da werde ich auf jeden Fall wieder mehr Sport machen. Saunabesuch wäre auch mal wieder fällig.

Eigentlich… Was beschwere ich mich? 😀